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Curriculum vitae Teil 1

Professor Dr. Rolf Hofmann

Bochum

R.K.W. Hofmann Verlag

(Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)

 

Curriculum Vitae

(mit Reflexionen)

 

     Hofmann, Rolf Karl Wilhelm, Professor Dr. rer. pol. Diplom-Kaufmann, Verleger, Schriftsteller, Unternehmens- und Managementberater, geboren am 17. März 1924 in Oberhausen-Rheinland.

     Vater Karl Hofmann, Künstler, Regierungsangestellter. Mutter Lisette Gertrud Hofmann, geborene Finkemeier.

     Verheiratet mit Margareta Hofmann, geborene Hübel.

Kinder Isa Hofmann (1956), Magister Artium, Dr.phil., Unternehmerin, Publizistin, Studium der Geisteswissenschaften an den Universitäten Bonn und Sorbonne, Paris, 1. und 2. Staatsexamen.

Ingo Hofmann (1966), Studienrat,  Schriftsteller, Studium der Elektrotechnik, Wirtschaftswissenschaft und Informatik an der Ruhr-Universität Bochum, 1. und 2. Staatsexamen. Mehrjährige Tätigkeit und Mitautor im R.K.W. Hofmann Verlag, Bochum.

     (Kurzbiographien in "WER IST WER?" Das Deutsche Who’s Who, Schmidt Römhild Verlag, Lübeck, XLIX, 2010/11. Ingo und Isa Hofmann, S. 498, Rolf Hofmann, S. 499.)

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     Geprägt waren Jugendjahre durch US-Börsencrash (1929) mit der dadurch ausgelösten Welt-Wirtschaftskrise, Verelendung der Massen und Anstieg der Arbeitslosigkeit  in Deutschland auf sieben Millionen. Scheitern der Weimarer Republik (1930). Machtergreifung Hitlers mit Diktatur und Expansionspolitik (1933).

     Besuch der katholischen Lipper-Volksschule in Oberhausen (1930 – 1938) mit anschließendem Landjahr in Schleswig-Holstein. Teilnahme am "Reichsboxwettkampf des Landjahres 1938" in Flensburg, Bad Oldesloe und Hamburg mit Endausscheidung im Olympiastadium Berlin.

     Ausbildung zum Industriekaufmann (1939 – 1942) bei  „Gutehoffnungshütte Oberhausen AG“ (GHH), einem Montankonzern. Anschließend  Tätigkeit im Zentraleinkauf.

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     Entwicklung nach Machtergreifung der NSDAP: Ermächtigungsgesetz und Alleinregierung, Bücherverbrennung (1933). Ende der Reparationszahlungen (1934). Eingliedern des Saargebiets (1935). Besetzung  der entmilitarisierten Zone im Rheinland durch die Wehrmacht (1936). Einmarsch in Österreich mit Wiedervereinigung, Okkupation  des Sudentenlandes (1938). Besetzung von Prag und Sudetenland (1939). Überfall auf Polen (Blitzkrieg) mit Kriegserklärungen Großbritanniens und Frankreichs am 1. September 1939. Landung der Wehrmacht in Dänemark und Norwegen, Beginn des Frankreichfeldzugs (1940). Einsatz des Afrikakorps zur Unterstützung italienischer Einheiten in Nordafrika,  Überfall auf die Sowjetunion (Zweifrontenkrieg), Kriegserklärung Deutschlands und Italiens an die USA (1941). Ende 1942 stagniert der Angriffskrieg. Scheitern der Offensive vor Moskau und Überwinterung der Wehrmacht in Russland. Rückzug Rommels aus Lybien.

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     Als Kriegsfreiwilliger zur Luftwaffe am 19. April 1942. Fahrt über Posen, Warschau, Brest, Kobrin, Pinsk zum Standort der 18. Kompanie des Luftnachrichten-Regiments 2 in Lunjinjetz, nördlich des Pripjet. Nach Grundausbildung Einsätze im Rahmen der Partisanenbekämpfung der „Hee-resgruppe Mitte“ in Weißrussland zur Sicherstellung des Nachschubs.

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     Verlegung nach Striegau, Schlesien (Juli 1942) und zum Luftwaffen-Versuchsregiment Köthen, Anhalt, Schwerpunkt Radartechnik. Weiter zur Luftnachrichtenkompanie Catania auf Sizilien zum Afrikaeinsatz (November 1942).

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     Kriegsverlauf:  Kampf um Stalingrad endete mit Einschließung der 6. Armee. Nach Eroberung  von Tobruk Rückzug durch Gegenoffensive der 8. britischen Armee. Landung von US- Einheiten in Casablanca und Algier unter dem Oberkommando von General Eisenhower (November 1942).

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     Verstärkung deutscher Truppen in Tunesien. Verlegung vom Airport Catania nach Tunis am 16. November 1942 und Einsatz in einer Spezialeinheit des „Oberbefehlshabers Süd“ in Grombalia.

Lazarettaufenthalte in Tunis, Catania und Sorrento mit Heimaturlaub im Februar 1943.

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     Kriegsverlauf: Kapitulation Stalingrads mit Gefangennahme der 6. Armee. Scheitern des  U-Boot-Kriegs im Atlantik. Bodenverluste in Afrika.

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     Als Einzelreisender nach Tunis (April 1943) über  „Ergänzungs-Fliegerhorstkommandantur Afrika" in Kaufbeuren, „Luftnachrichten-Auffangstelle Afrika“ in Ionia auf Sizilien und  Stammkompanie in Catania. Flug als Einzelreisender von Trapani nach Bizerta zur Einheit in Tunis.

     Einnahme der Stadt durch die Alliierten am 3. Mai 1943. Rückzug nach El Haoria auf Cap Bone. Kriegsgefangenschaft am 12. Mai 1943. Vom Auffanglager „El Haoria" über die PW-Camps „Grombalia", „Medjes  el Bab", „Souk Ahras", „Constantine", „Algier", „Sidi-bel-Abbes" nach „Oran". Einschiffung auf „Liberty-Frachter" im August 1943 mit Zielhafen New York. Während der Überfahrt U-Boot-Alarm in Höhe der Azoren.

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     Nach dreiwöchiger Seefahrt Ankunft in New York. Mit dem Pullman-Express über Pennsylvania, Ohio, Missouri und Oklahoma zum PW-Camp „Mc Alester".

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    Nach Kapitulation des Afrikakorps, Invasion auf Sizilien mit Eroberung Catanias. Kriegserklärung Italiens an Deutschland im Oktober 1943. Intensivieren alliierter Luftangriffe auf Deutschland. Rückzug in Russland.

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     April 1944 Verlegung zum PW-Camp „Stockton“. Fahrt über Texas, New Mexiko, Arizona nach Kalifornien. Einsatz als Clerk in der Post Engineer Office des Armeedepots für den Pazifik und Zusammenarbeit mit Government-Auditors. Teilnahme an betriebswirtschaftlichen Studien der Berkley-Universität San Franzisko.

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     Kriegsverlauf: Rom-Offensive. Landung alliierter Einheiten in der Normandie. Russische Truppen überschreiten Grenze nach Polen. Luftangriffe gegen Zivilbevölkerung in Deutschland. Selbstmord Hitlers (April 1945) und Kapitulation der Wehrmacht.

      Ende des Pazifikkriegs gegen Japan im Juli 1945 durch US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.

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     Repatriierung im Februar 1946 mit der „Marine Shark“, einem Truppentransporter, von San Franzisko über die Pazifikroute durch den Panamakanal in die Karibik und die Mona-Passage in den Atlantik nach Liverpool. Aufenthalt im PW-Camp „Glen Mill“ in Manchester, weiter zum Camp „Bury“ in Oldham, „Boar’s Head“, Crewe in Cheshire, Einsatz als Lagerdolmetscher. Entlassung aus englischer Kriegsgefangenschaft über Camp „Tarpoly“,  London. Fahrt nach Hull und Einschiffung auf die „Empire Cutless“ nach Cuxhaven. Entlassung aus „Munster Lager“ Ende November 1946 und Rückkehr nach Oberhausen.

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     Aufnahme der Tätigkeit als „Dolmetscher und Übersetzer“ in der Wirtschaftsabteilung der GHH am 1. Dezember 1946. Im Zuge der Konzernentflechtung der Montanindustrie  und Ausgliederung der Hüttenwerke aus dem GHH-Konzern, Wechsel am 1. März 1947 als „Assistent des kaufmännischen Vorstands“ zur „Hüttenwerk Oberhausen AG“ (HOAG).

     Ablegung der Prüfung der „Mittleren Reife“ am 18. März 1947 als Externer. In Ergänzung einer Englischprüfung als PW in den USA, „Diplom in Englisch“ am 24. März 1947 vor dem Prüfungsamt für Fremdsprachen der Nordrheinischen Industrie- und Handelskammer in Düsseldorf, ohne Vorbereitung.

     Beenden der Tätigkeit bei der HOAG einvernehmlich am 24. April 1947 und Besuch der einjährigen „Höheren Handelsschule, Oberhausen“, zur Vorbereitung als Externer auf die „Sonderreifeprüfung“ beim Goethe-Realgymnasium, Frankfurt am Main. Am 25. Februar 1948, vor Abschluss der Handelsschule, Erreichen der Hochschulreife als Autodidakt innerhalb eines Jahres nach Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft.

     Am 1. Mai 1948 Fortsetzen der Tätigkeit im Finanz- und Rechnungswesen der HOAG als „Bilanzbuchhalter“ bis zur Studienaufnahme.

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Im Sommer-Semester 1949 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der WISO-Fakultät der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, neben Berufsausübung, Angestellter in  Semesterferien. Stipendien der HOAG und Landeszentralbank Hessen. Abschluss des Studiums der Betriebswirtschaft  nach sechs Semestern als Diplom-Kaufmann (1952). Diplomarbeit bei Prof. Dr. Dr. h.c.mult Erich Gutenberg, der zur Universität Köln wechselte. Später Kontakte während des Studiums in Köln 1960 – 1962 und nach seiner Emeritierung.

     Wiederaufnahme der Vollzeitbeschäftigung bei der HOAG als „Bilanzbuchhalter“ und Promotion zum Dr. rer. pol. innerhalb von zwei Pflichtsemestern (1954). 1. Gutachter Prof. Dr. Karl-Friedrich Hagenmüller, den ich seit seinem Wechsel von der Universität München nach Frankfurt kannte. 2. Gutachter Prof. Dr. Ing. Dr.h.c. Helmut Koch, den ich seit seiner Assistentenzeit bei Gutenberg kannte. Eine Promotion als Assistent eines Lehrstuhlinhabers ist unkomplizierter als aus dem Beruf.

     Während der Tätigkeit Ausbau meiner schriftstellerischen Aktivitäten mit Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.  In der Werkszeitung „Echo der Arbeit“ der HOAG umfassende Ausführungen über Abschlüsse der Geschäftsjahre 1951 bis 1954.

     Ende des Dienstverhältnisses mit der HOAG im beiderseitigen Einvernehmen am 30. Juni 1955.

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     Tätig als "Revisor und Organisator" zum 1. Juli 1955 bei der Accumulatoren-Fabrik AG, Hagen, "AFA", einem Unternehmen der Quandt-Gruppe. 

     Günther Quandt (1881 – 1954) erwarb 1922 die Aktienmehrheit an der "AFA" mit Sitz in Berlin und Hagen, Hersteller von Batterien und Akkumulatoren mit einem Marktanteil in Deutschland von 80%. 1923 unterlag auch die "VARTA", Hannover-Stöcken, seiner Kontrolle. 1928 die Berlin-Karlsruher Industriewerke. 1962 Umbenennung der "AFA"  in "Varta Batterie AG".

      Während der Tätigkeit begann eine Zusammenarbeit mit der Redaktion "Schulungsblätter Lernen und Leisten", Monatszeitschrift im Auftrag des Eisen- und Stahlhandels sowie der Eisen schaffenden und verarbeitenden Industrie. Von 1955 bis 1966 veröffentlichte ich in monatlichen Abständen betriebswirtschaftliche Beiträge über Planung, Organisation, Investition, Mechanisierung, Automatisierung, Computerisierung, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität und Liquidität. Seit 1956 publizierte ich Beiträge über "Automatisierung und Computerisierung" in der im Decker’s Verlag, Hamburg, erscheinenden "Fachzeitschrift Automatisierung".

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     Am 21. Februar 1956 Geburt unsere Tochter Isa, nach Wohnungswechsel von Oberhausen nach Hagen in Westfalen.

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     Nach Durchführung umfassender Prüfungs-, Reorganisations- und Rationalisierungsaufträge in den Bereichen Beschaffung, Vorratshaltung, Produktion, Investition und Vertrieb im Quandt-Konzern, beendete ich einvernehmlich mein Dienstverhältnis zum 31. Juni 1956.

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     Wechsel am 1. Juli 1956 als Erster Prüfer zur Mannesmann-Revision GmbH, Düsseldorf, die als Konzernrevision der Mannesmann AG als selbständige Einheit ausgegliedert war.

     Sonderaufträge in den Hütten- und Röhrenwerken, im Bergbau und der Weiterverarbeitung befassten sich mit Investition, Organisation, Arbeitsabwicklung, Lohnfindung, Versicherungen und Unterstützung der Wirtschaftsprüfer im Rahmen der aktienrechtlichen Pflichtprüfung. Wohnungswechsel von Hagen nach Düsseldorf.

     Neben meinen beruflichen Verpflichtungen veröffentlichte ich Fachbeiträge über (1) Automatisierung, (2) Probleme der Eisen- und Stahlindustrie, (3) Daten- und Informationsverarbeitung sowie (4) Unternehmensführung, -kontrolle und      –überwachung. Auf der 1. Internationalen Automatisierungskonferenz im Kurhaus Wiesbaden vom 1. bis 13. Oktober 1956 referierte  ich über  "Bedeutung der Investitionsplanung und Wirtschaftlichkeit" sowie "Bestimmung des Grades der Automatisierung in ausgewählten Industriebereichen". Auf der 2. Konferenz vom 28. Januar bis 9. Februar 1957 Referate über "Probleme der Planung und Projektierung automatisierter Anlagen".

     Zur Dokumentierung meiner Kenntnisse in Bilanzen, Kostenrechnung, Steuern, Betriebs- und Volkswirtschaft, unterzog ich mich 1956 vor der Industrie- und Handelskammer in Bochum, ohne Vorbereitung, der Bilanzbuchhalterprüfung.

     Mein Buch "Planung und Projektierung automatisierter Anlagen" erschien 1958 im R. v. Decker’s Verlag G. Schenck, Hamburg, Berlin und Bonn. Gegenstand der Untersuchung ist eine Konzeption der sich aus Planung, Projektierung, Durchführung und Überwachung automatisierter Anlagen ergebenden technischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen unter Berücksichtigung von Komplexität, technischer Integration und Kapitalintensität.

     Nach drei Jahren Revisionstätigkeit verließ ich Mannesmann einvernehmlich zum 31. Dezember 1958.

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     Bei der "Rheinische Kalksteinwerke GmbH" und "Dolomitwerke GmbH, Wülfrath", einschließlich der zur Gruppe gehörenden Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, im Verbund mit dem Thyssen-Konzern, übernahm ich zum 1. Januar 1959 die Leitung der Betriebs- und Wärmewirtschaft. Wohnungswechsel von Düsseldorf nach Wülfrath.

     Das Aufgabengebiet umfasste die Lösung komplexer technischer und betriebswirtschaftlicher Fragestellungen zur Entscheidungsfindung in den Unternehmensbereichen Finanzen, Rechnungswesen, Verwaltung, Vertrieb und Fertigung. Ferner Beratung von Tochtergesellschaften und Abnehmern.

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     August Thyssen (1842 – 1926) gründete beide Unternehmen zur Sicherung seiner Eisen- und Stahlerzeugung mit Kalk und Dolomit. Im Zuge der Entflechtung der Montanindustrie wurden die Besitzverhältnisse neu geordnet.

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